Rohre vom Rhein

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Stahl – heißer als Lava und bis zu 27 Tonnen schwer. Aus einfachen Stahlblöcken werden nahtlose Rohre geformt, die dann weltweit in Kraftwerken verbaut werden, wo sie extremen Bedingungen standhalten müssen. Doch damit das überhaupt möglich wird, müssen die tonnenschweren Blöcke zuerst einmal auf knapp 1.300 Grad Celsius erhitzt. Allein das dauert fast einen ganzen Tag. Im so genannten Press- und Ziehverfahren werden die rot glühenden Stahlblöcke erst mit einer 4.000-Tonnen-Presse gelocht. Eine horizontale Ziehpresse formt die Blöcke dann um – macht sie dünner, dafür aber länger. Anschließend müssen die geformten Blöcke abkühlen. Je nach Größe kann das bis zu zwölf Stunden oder noch länger dauern. Erst dann sind sie kühl genug, um weiterverarbeitet zu werden.

In mehreren Schritten werden die Stahlblöcke nun, je nach späterem Einsatzgebiet, entweder mit einer Dreh- oder einer Schleifmaschine bearbeitet. Hochpräzise verarbeitete Rohre: Das Qualitätsmerkmal ist ein Grund, weshalb Stahlrohre „Made in Germany“ trotz hoher Energiekosten für das Erhitzen weltweit gefragt sind. Vor allem im asiatischen Raum, aber auch in deutschen Kraftwerken finden die Rohre vom Rhein ihren Einsatz.

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