Nr.3 Wirtschaftsnachrichten – Russland November 2017


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Special News – Wirtschaftsnachrichten Russland November 2017.

Vom 12. bis 18. November 2017 präsentierten auf der Weltleitmesse für Landtechnik in Hannover die führenden Unternehmen der Branche ihre Neuheiten und Innovationen.
Eine große Delegation aus Russland hat an der Messe teilgenommen. Rund 21 russische Firmen haben ihre Produkte erfolgreich auf der Messe präsentiert.
Der gesamte Landmaschinenexport Russlands hat sich in dem ersten Halbjahr um das 1,5-fache vergrößert. So hat Russland im Jahr 2017 z. B. die ersten Landmaschinen nach China geliefert, obwohl Russland im Vorjahr 2016 keine einzige Landmaschine nach China geliefert hatte. Andere Länder sind ebenfalls an russischen Landwirtschaftsmaschinen interessiert, so sind die Lieferungen nach Slowenien und Bulgarien um das 4,5-fache gestiegen, nach Iran um das 2-fache, nach Usbekistan um das 5-fache, nach Ungarn um 72% und nach Holland um 37% mehr.

Im Jahr 2017 hat Russland seinen Rohzuckerimport deutlich reduziert. Von Januar bis August 2017 hat Russland nur 10,5 Tausend Tonnen Rohzucker importiert, 2016 waren es noch 228 Tausend Tonnen.
Solch ein Ergebnis ist zustande gekommen, weil Russland seine eigene Rohzuckerproduktion massiv erhöht hat. Das hat zu einer deutlichen Zuckerpreissenkung auf dem russischen Markt geführt, was natürlich den Verbraucher freut.

In der größten Erdölraffinerie in der russischen Stadt Omsk hat die zweite Etappe der Modernisierung begonnenen. Es wird eine neue Infrastruktur aufgebaut, die die Ölverarbeitung verbessert und optimiert.
Es ist geplant, derartige Infrastrukturprojekte – wie beispielsweise eine verbesserte Elektro- und Wasserversorgung, eine umweltfreundliche Wasserkläranlage und andere Objekte – auf einer Fläche von ca. 150 Hektar aufzubauen . Für diese Investition sind 24 Milliarden Rubel geplant.

In der Werft der „Baltijskij Zawod“ in Sankt-Petersburg wird weiter erfolgreich an den weltweit größten Atom-Eisbrechern gearbeitet. Die gigantischen Atomeisbrecher „Arktika“ und „Sibir“ sind russische nuklear angetriebene Eisbrecher der Arktika-Klasse, die für Arbeiten in den polaren Regionen konstruiert wurden. Für den Einsatz wurden spezielle Nuklearreaktoren entworfen.
Die Schiffe sind 173 Meter lang und 34 Meter breit. So können Eisplatten, die vier Meter tief sind, zerstört werden. Die Eisbrecher sollen in der Arktis große Öl- und Gastanker begleiten. So will Russland | das ganze Jahr über | mehr Schiffstransporte an die Arktisküste bewegen.

Am 4.Oktober wurde in Sankt-Petersburg ein neues Planetarium, das weltweit größte Planetarium, eröffnet. Dieses Planetarium hat mit 37 Metern Durchmesser die weltweit größte Kuppel. In der Halle sind 40 der modernsten Videoprojektoren – mit einer 8K Auflösung – installiert, was deutlich mehr ist als bei anderen vergleichbaren Objekten in der ganzen Welt. Die gesamte Ausstellungsfläche beträgt 4.500 Quadratmeter und beinhaltet eine Sternhalle, ein Museum, einen Multimediaraum mit virtuellen Darstellungen, Bildungsklassen und ein eigenes Observatorium.

Im russischen Sankt Petersburg läuft derzeit der Bau eines spektakulären Projektes auf Hochtouren. Das Projekt heißt „Lakhta Centr“.
«Lakhta Center» ist ein im Bau befindliches Mehrzweckgelände in Sankt Petersburg. Der Kern des Mehrzweckgeländes wird die Zentrale der Gazprom Group sein. Ein wesentlicher Flächenteil ist für die Öffentlichkeits- und Freizeitinfrastruktur vorgesehen. Der Hochbau «Lakhta Center» soll mit 462 Metern zum höchsten Gebäude in Europa werden. Das deutsche Unternehmen Josef Gartner GmbH erstellt die Fassade für den ersten Wolkenkratzer in Sankt Petersburg. Die Fassadenplatten sind ein 4,2 mal 2,7 Meter großes Parallelogramm und 700 Kilogramm schwer.
Für die Architekten war das Projekt eine große Herausforderung, weil Sankt-Petersburg auf einem Sumpfgebiet steht. Bei dem Projekt sind viele neue Innovationen realisiert worden. Das Bauende ist für das Jahr 2019 vorgesehen.

Author: ECONOMY TV
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