China – Die Fabrik der Welt (2001-heute) | ARTE

Der Dreiteiler zeichnet eineinhalb Jahrhunderte chinesischer Geschichte nach.
Der letzte Teil 3/3 beschäftigt sich mit der Entwicklung Chinas seit der Jahrtausendwende, seiner rasanten wirtschaftlichen Entwicklung und ihren gesellschaftlichen Folgen und bietet eine Prognose für die zukünftige Entwicklung des Landes.

2001 wird China in die Welthandelsorganisation aufgenommen. Dies führt zu einer Verschiebung der globalen wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse, denn das Land entwickelt sich zur „Fabrik der Welt“. Unter Präsident Hu Jintao und seiner Reformpolitik der „harmonischen Gesellschaft“ darf China 2008 die Olympischen Spiele und 2010 die Weltausstellung ausrichten, was seine neuerlangte Macht noch verstärkt. Innerhalb eines Jahrzehnts steigt es von der sechst- zur zweitstärksten Wirtschaftsmacht weltweit auf. Schon bald dürfte das Land auf Platz eins klettern.
Die rasende Entwicklung verschärft die Missstände in der chinesischen Gesellschaft: Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, die Korruption verbreitet sich wie eine Seuche, Umweltkatastrophen mehren sich und die rechtsfreien Räume weiten sich aus. Eine neue Generation von Dissidenten wird von der Regierung immer härter unterdrückt. Wird China politisch stark genug sein, um die dunklen Seiten seiner Geschichte kritisch aufzuarbeiten? Wird es unter dem heute vorherrschenden Motto „Wohlstand und Wachstum“ einen menschlicheren Sozialismus in die Wege leiten und somit ein Gegenmodell zu den trügerischen Versprechen des Kapitalismus schaffen können?

 

Quelle: YouTube / ARTE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere